Team Regiostrom Senges

Strom da herstellen, wo er gebraucht wird
Team  Regiostrom Senges

Strom/Strompreise

„Wo soll das noch enden?”, wird sich so manch einer fragen, wenn er sich die Entwicklung der Strompreise der vergangenen Jahre anschaut. Es ist eben nicht nur das Benzin, nicht nur das Heizöl, sondern auch die Energiequelle Strom, die in beängstigender Weise und teilweise sogar mehrmals jährlich teurer werden.
Im Jahr 2000 beispielsweise lag die Kilowattstunde Strom noch bei einem Durchschnittspreis von 14 Cent. Mittlerweile ist dieser Preis im Durchschnitt bereits bei unglaublichen 24 Cent angekommen. Nach der Ankündigung vieler Stromanbieter, dass die Preise demnächst erneut erhöht werden, werden viele Haushalte künftig das Doppelte dessen zahlen, was anno 2000 noch aktuell war.
Dass diese Entwicklung trotz Solarförderungsprogrammen und den gestiegenen Ölpreisen gewaltig nach Manipulation der Stromgiganten riecht, sehen mittlerweile selbst namhafte Politiker wie Bundesumweltminister Röttgen so. Allerdings kommen solche öffentlich zur Schau getragenen Äußerungen eher Lippenbekenntnissen gleich, denn statt über eine gesetzliche Regulierung des Strompreises zum Schutz der Verbraucher nachzudenken, kommt aus der Ecke der Politik immer und immer wieder die gleiche Parole: Nur der Wechselwille der Bürger, so die Theorie, entscheide über die Preisgestaltung auf dem deutschen Strommarkt. Eine Auffassung, die in der Theorie stimmen mag, für die es aber trotz zunehmender Wechselbereitschaft in der deutschen Bevölkerung noch kein einziges positives Beispiel gibt. Keiner der in Deutschland auf dem Markt befindlichen Stromanbieter hat in den letzten Jahren aus Angst vor Kundenschwund den Strompreis gehalten oder gar gesenkt. Im Gegenteil, die Preise steigen in atemberaubendem Tempo weiter, die Allmacht der Großkonzerne ist ungebrochen.
Das einzige, was man als Endverbraucher tun kann ist, zu einem Stromanbieter zu wechseln, der in keinerlei Hinsicht mit den großen Unternehmen am Markt verflochten ist und der am Ende vielleicht sogar noch sauberen Ökostrom anbietet. Die zweite Möglichkeit besteht natürlich darin, sich mit eigenen, alternativen Energiequellen, wie Solarzellen auf dem Dach, so unabhängig wie nur irgend möglich zu machen.

Erstelle einen Kommentar

Email wird nicht angezeigt. Erforderliche Felder sind markiert mit *.

*
*